KINDER UND ELTERN WERDEN SELBSTSICHERER

Rucksack-Projekt in Kitas erleichtert Migranten das Ankommen

Rucksack-Projekt in Kitas erleichtert Migranten das Ankommen

Sprache ist das wichtigste Instrument für die Integration von Migranten. Das Rucksack-Projekt für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren setzt deswegen auf Elternbildung und Sprachförderung. Eltern lernen, wie sie ihre Kinder spielerisch fördern können. „Es ist signifikant, dass die Kinder im Deutschen und in ihrer Muttersprache besser werden. Defizite können bis zum Schulstart aufgeholt werden. Kinder und Eltern werden selbstsicherer“, sagt Michaela Wirth, Koordinatorin des Rucksack-Projekts im Dialog-Werk Braunschweig.

Mütter im Caritas Familienzentrum St. Maximilian Kolbe üben ein neues Lied ein
Mütter im Caritas Familienzentrum St. Maximilian Kolbe üben ein neues Lied ein

In den Kitas treffen sich überwiegend Mütter in entspannter Atmosphäre und ohne ihre Kinder. Sie tauschen Erfahrungen aus, lernen neue Übungen und Lieder. Eine vorab qualifizierte Elternbegleiterin aus ihrer Mitte leitet die einmal wöchentlich stattfindenden Gruppentreffen. „Als Bezugsperson kann ich ein bisschen mithelfen, dass die Frauen in Deutschland besser ankommen und sich in der Außenwelt frei bewegen“, sagt Elternbegleiterin Agnieszka Derendarz.

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Kitas

Kitas

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Eltern

Eltern

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Elterngebleiterinnen

Elterngebleiterinnen

>> WÄHREND DER TREFFEN WIRD AUSSCHLIESSLICH DEUTSCH GESPROCHEN. DAS NOTWENDIGE ÜBUNGSMATERIAL GIBT ES ABER IN 13 SPRACHEN. << MICHAELA WIRTH, KOORDINATORIN IM DIALOGWERK BRAUNSCHWEIG