DIE STOPP-REGEL ALS ERFOLGSMODELL

Mit „Gewaltfrei lernen“ wird die Konfliktfähigkeit geschult

Mit „Gewaltfrei lernen“ wird die Konfliktfähigkeit geschult

Ausgrenzung, Mobbing und körperliche Gewalt sind an vielen Schulen an der Tagesordnung. Das Modell „Gewaltfrei lernen“ bietet ein pädagogisches Präventionskonzept, das erfolgreiche Abwehrstrategien vermittelt und soziale Kompetenz schult. Die Grundschule Völkenrode/Watenbüttel in Braunschweig hat damit beste Erfahrungen gemacht.

Diplom-Sportlehrerin Sybille Wanders hat das bewegungsreiche Trainingskonzept zur Förderung sozialen Lernens entwickelt. In szenischen Übungen werden die Eskalationsstufen eines Streits nachgestellt und Konfliktlösungen aufgezeigt. „So lassen sich spielerisch moralische Aspekte, Tugenden und Regeln erklären. Die Kinder üben, wie sie sich gut verhalten, und was sie machen können, wenn es doch mal Ärger gibt“, erläutert die Trainerin. Die Stopp-Regel in drei Schritten mit der klaren Botschaft „Bis hierher und nicht weiter“ ist dabei der Kern des Konzepts.

Die Kinder lernen, deutlich „Stopp“ zu sagen
Die Kinder lernen, deutlich „Stopp“ zu sagen

 

20

Lehrkräfte

Lehrkräfte

120

Eltern

Eltern

600

Kinder

Kinder

>> NACH DREI TAGEN ERLEBEN WIR, DASS SCHÜCHTERNE KINDER STÄRKER STEHEN. SIE WERDEN MUTIGER UND KÖNNEN SICH AUS KONFLIKTEN BEFREIEN << SYBILLE WANDERS, DIPLOM-SPORTLEHRERIN