Hilfe für trauernde Kinder: 5.920 Euro für Braunschweiger Hospizarbeit

Braunschweig, der 31.01.2018

Kindern in Zeiten der Trauer zur Seite stehen, trösten und Halt bieten: Das ist der Antrieb des Hospizvereins Braunschweig. Dafür bietet die Einrichtung eine Kinder- und Jugendtrauergruppe an. Zu den Aktivitäten zählen unter anderem das Herstellen von Erinnerungsschatzkästchen, therapeutisches Reiten oder der Besuch eines Schwimmbades.

Die Volksbank BraWo unterstützt die wichtige Arbeit des Hospizvereins mit einer Spende in Höhe von 5.920 Euro. Möglich gemacht haben dies die Braunschweiger Kunden, die im Zeitraum vom 1. April bis 31. Dezember 2017 den TutGutKredit abgeschlossen haben. Für jeden TutGutKredit spendet die Volksbank BraWo 20 Euro an ausgesuchte soziale Einrichtungen.

Gemeinsam gegen die Trauer

„Wir fördern das Projekt aus tiefer Überzeugung, weil den Jugendlichen, die einen geliebten Menschen verloren haben, in ihrem Schmerz und ihrer Verzweiflung durch gemeinsame Aktivitäten in der Gruppe geholfen wird. Unser ausdrücklicher Dank geht dabei an all die Kunden, die durch Abschluss des TutGutKredits die große Spendensumme ermöglicht haben“, sagte Carsten Ueberschär, Leiter der Direktion Braunschweig bei der Volksbank BraWo, bei der Spendenübergabe in den Räumlichkeiten des Hospizvereins.

Dr. Ehrhard Kellner, Vorstandsmitglied der Hospizarbeit Braunschweig e.V. und Ulrich Kreutzberg, Koordinator und Geschäftsführer des Vereins, freuten sich sehr über die Spende: „Wir bedanken uns auch im Namen der Kinder bei allen Menschen, die diese Spende möglich gemacht haben. Damit können wir den Kindern spannende und interessante Aktivitäten anbieten und ihnen so bei der Trauerbewältigung helfen.“

Auch in diesem Jahr gehe die TutGutKredit-Spendenaktion weiter, versichert Ueberschär. „Wir unterstützen die Initiative ‘Kids auf Schwimmkurs‘ von Franziska van Almsick. Leider kann ein Drittel aller Kinder über sechs Jahre in Deutschland nicht schwimmen. Daher passieren immer wieder tragische Badeunfälle. Wir möchten hiermit in unserer Region wirkungsvoll dagegen steuern.“