„Der BraWoPark wird eine attraktive Visitenkarte Braunschweigs“

Braunschweig, der 29.10.2013

  • Oberbürgermeister Gert Hoffmann und Jürgen Brinkmann setzen ersten Spatenstich
  • Bauphase des 130-Millionen-Euro-Projekts beginnt nach dreijähriger Vorbereitungszeit
  • Neubau von Bürokomplex, Fachmarktzentrum und Hotel nahe des Hauptbahnhofs

Das neue Tor zur Stadt nimmt Formen an: Mit dem heutigen ersten Spatenstich hat die Bauphase für den BraWoPark am Braunschweiger Hauptbahnhof begonnen. „Der BraWoPark wird das städtebaulich bislang extrem schwierige Quartier rund um den Hauptbahnhof deutlich aufwerten und beleben. Er wird in den kommenden Jahren neue Maßstäbe setzen und Impulsgeber für weitere positive Entwicklungen sein“, sagte Jürgen Brinkmann, der Vorstandsvorsitzende der Bauherrin Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg, während der Veranstaltung.

Die Volksbank BraWo ist sich mit dem ehrgeizigen und visionären Projekt der besonderen städtebaulichen Verantwortung an dieser Stelle sehr bewusst. In idealer Weise ist der im Volksmund „Toblerone“ genannte und das Areal prägende Büroturm integriert, dessen Entwurf aus der Feder von Prof. Meinhard von Gerkan stammt. Die Volksbank investiert auf dem ehemaligen Postgelände rund 130 Millionen Euro. Den ersten Spatenstich setzte Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann gemeinsam mit Jürgen Brinkmann, Dr. Wolf-Michael Schmid, Präsident der IHK Braunschweig, Klaus Gattermann (Gattermann Immobilien Projekt GmbH) sowie Markus Wenk und René Pflugmacher, den beiden Geschäftsführern der BraWoPark ShoppingCenter GmbH. Zunächst wird das Shopping Center als wichtiger Teil des Ensembles entstehen.

Das 75.000 Quadratmeter große Grundstück umfasst nach der für 2015 vorgesehenen Fertigstellung Bürokomplexe, Fachmarktzentrum und ein Hotel. Neben dem grundsanierten, bestehenden Büroturm mit seinen Flügeln (Business-Center I) wird das 20-stöckige Business Center II mit seiner abgerundeten Front im BraWoPark für ein weiteres architektonisches Highlight sorgen. Es wird Braunschweigs gegenwärtig spektakulärster Hochhaus-Neubau. Für sämtliche bereits jetzt und künftig zur Verfügung stehenden Büroflächen gibt es Mieter beziehungsweise Interessenten. Einen Teil nutzt die Volksbank selbst für ihre Verwaltung.

Der BraWoPark wird als Stadtentrée eine identitätsstiftende Rolle für das Quartier rund um den Braunschweiger Hauptbahnhof und darüber hinaus übernehmen. Gleichwohl fügt er sich stadtplanerisch harmonisch in die Nachbarschaft ein. Dieser überzeugende Eindruck gelingt auch dank diverser neu angelegter und hochwertiger Grünflächen. Die Volksbank BraWo setzt ihren sehr hohen Anspruch an Architektur und Gestaltung ganzheitlich um. Der BraWoPark soll zudem die städtebauliche Anbindung des Hauptbahnhofs an die Innenstadt verbessern.

„Der BraWoPark wird eine attraktive Visitenkarte Braunschweigs für all jene, die mit der Bahn nach Braunschweig oder mit dem Auto aus Süden in die Stadt kommen. Braunschweig wird an dieser Stelle ein qualitativ hochwertiges und modernes Stadtbild bekommen“, betonte Vorstandsvorsitzender Brinkmann vor 250 geladenen Gästen. Mit der künstlerischen LED-Installation auf dem Dach der „Toblerone“ hat der BraWoPark bereits ein weithin sichtbares Wahrzeichen errichtet, das als Symbol für Kreativität und Urbanität steht.

„Das Projekt stellt allein aufgrund seiner Dimension eine außergewöhnliche Herausforderung dar. Wir können sie nur bewältigen, weil wir vielfältige Unterstützung und konstruktive Anregungen erhalten haben. Dafür bedanke ich mich bei der Stadt Braunschweig, den politischen Gremien im Rat der Stadt, der Industrie- und Handelskammer sowie dem Arbeitsausschuss Innenstadt. Sie alle haben dazu beigetragen, dass heute der erste Spatenstich stattfinden kann“, erklärte Brinkmann.

Dem Wunsch des Einzelhandels bezüglich der Verträglichkeit mit dem Braunschweiger Zentrenkonzept entsprechend, hat die Volksbank BraWo die zunächst vorgesehene Verkaufsfläche erheblich reduziert und das im Fachmarktzentrum ursprünglich geplante Sortiment verändert. „Wir sind sehr stark an einem befruchtenden Miteinander interessiert. Wir sind überzeugt, dass der BraWoPark zusätzliche Besucherströme für Braunschweig generieren wird und dass davon auch der Einzelhandel in der Innenstadt profitieren wird“, erläuterte Brinkmann. Darüber hinaus werden im BraWoPark mehrere hundert Arbeitsplätze neu geschaffen.

Im Jahr 2010 hatte die Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg das ehemalige Postareal erworben. Seither hat die eigens gegründete BraWoPark GmbH als Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft gemeinsam mit dem Projektentwickler Gattermann Immobilien Projekt GmbH und dem Architekturbüro Papendieck, Rade und Partner akribisch an der Realisierung von Braunschweigs größtem privatwirtschaftlichen Bauvorhaben gearbeitet. Im Fokus stand stets auch eine ausgewogene Nutzungsmischung aus Arbeiten, Einkaufen und Dienstleistungen.

Bereits die Abbrucharbeiten haben deutlich gemacht, dass für die Volksbank BraWo auch bei diesem besonderen Projekt höchste Ansprüche in Sachen Qualität gelten. Umweltfreundlich und mit modernster Technik wurden die ehemaligen Postgebäude abgerissen. Etwa 100.000 Tonnen Betonschutt wurden direkt auf dem Gelände am Berliner Platz für den BraWoPark verarbeitet und recycelt wieder verwendet. Ein die Umwelt mit CO2-Ausstoß belastender Abtransport mit Lastwagen entfiel. Die Gesamtkosten für die Abbrucharbeiten lagen bei etwa 2 Millionen Euro.

Der freie Blick über das geräumte Baufeld lässt jetzt die Dimensionen des Projekts „BraWoPark“ erkennen. Bis zur Fertigstellung im Jahr 2015 wird sich hier Großes tun.