Vorstände informierten Ortsversammlungen in Peine über die vielen Vorteile einer Fusion

Große Zustimmung für die geplante Fusion: In den drei Ortsversammlungen der Volksbank Peine, die vor kurzem stattfanden, war von den teilnehmenden Mitgliedern eine einhellige Befürwortung des vorgesehenen Zusammenschlusses mit der Volksbank BraWo zu vernehmen. Die Vorstände beider Banken gingen detailliert auf die vielen Vorteile eines künftigen gemeinsamen Weges ein. Auch Jürgen Brinkmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank BraWo, beantwortete ausführlich Fragen der Versammlung. Stimmen die jeweiligen Vertreterversammlungen der beiden Unternehmen im Juni 2016 zu, kann die Fusion im September technisch abgeschlossen werden.

Vorstand Ralf Schierenböken (von links) und Vorstandssprecher Gerhard Brunke von der Volksbank Peine informierten die Ortsversammlungen gemeinsam mit Jürgen Brinkmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank BraWo.

Gerhard Brunke, Vorstandssprecher der Volksbank Peine, betonte während der Ortsversammlungen: „Durch Ihr positives Votum können wir in eine erfolgreiche Zukunft mit der neuen Volksbank BraWo gehen – zum Wohl unserer Mitglieder und Kunden, unserer Region und selbstverständlich – das ist uns sehr wichtig – zum Wohle unserer engagierten Belegschaft.“

Eine Fusion mit Peine ist in jedem Fall von Vorteil

Ralf Schierenböken, Vorstand der Volksbank Peine, fasste im Detail die Beweggründe für die geplante Verschmelzung zusammen. So habe die Zinsentwicklung im Euroraum dazu geführt, dass die Konditionsmargen immer weiter gesunken seien. Auch bei Geldanlagen seien keine nennenswerten Renditen mehr zu erzielen. Um dies zu kompensieren, sei es notwendig, die Marktposition weiter auszubauen und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Dies werde durch den Zusammenschluss möglich.

Auch gesetzliche Regulierungen als Folge der Bankenkrise nach dem Zusammenbruch des Bankhauses Lehman in den USA 2008 führten zu erheblichen Belastungen. Obwohl die Volksbanken weder eine Kreditklemme hatten noch eine Rettung durch den Staat brauchten, litten sie besonders unter der Krise: Immer weiter steigende Regulierungs-Anforderungen auf nationaler und europäischer Ebene stellten immer höhere Anforderungen an die Mitarbeiter der Volksbank Peine. Und das, obwohl die Regulatorik für das Unternehmen aufgrund des risikoarmen Geschäftsmodells keinerlei Nutzen bringe. Durch die Fusion könnten diese vom Gesetzgeber geforderten Aufgaben gebündelt und effizienter erledigt werden.

Ein Zusammenschluss mit der Volksbank BraWo bietet Sicherheit und Flexibilität

Schierenböken ging auch auf das Thema Ausbildung und qualifizierter Nachwuchs ein: Die neue Volksbank BraWo werde ein besonders attraktiver Arbeitgeber der Region, der gute Mitarbeiter dauerhaft an sich binden könne. Auch um dem veränderten Kundenverhalten Rechnung zu tragen, bedürfe es einer gebündelten Strategie, um das klassische Filialgeschäft mit seiner persönlichen, hochkompetenten Beratung mit dem Rund-um-die-Uhr-Angebot des Internets zu kombinieren.

Ein Zusammenschluss mit der Volksbank BraWo sei aus Peiner Sicht die beste Antwort auf künftige Herausforderungen: „Die Volksbank BraWo zählt zu den ertragsstärksten Banken der genossenschaftlichen Gruppe. Sie ist, wie wir, eigenkapitalstark und somit gut für die gesetzlichen Kapitalanforderungen der Zukunft gerüstet.“

Die Vorstände der beiden Banken betonten: Während andere Kreditinstitute sich sukzessive aus der Fläche zurückziehen, seien fusionsbedingte Filialschließungen des gemeinsamen Hauses keine Option – die Geschäftsgebiete ergänzen sich. Sicher sei: Es werde kein Arbeitsplatz wegfallen. Im Gegenteil: Durch das starke Wachstum der Volksbank BraWo gebe es dort starken Bedarf und eine ganze Reihe offener Stellen, für die qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht würden.

Ralf Schierenböken betonte: „Für einen Großteil unserer Kunden wird sich in der Betreuung gar nichts ändern. Ihre Ansprechpartner bleiben vor Ort für sie erhalten.“ Im qualifizierten Geschäft mit Privat- und Firmenkunden stünden mit der Fusion die Expertenteams der BraWo zur Verfügung: „Als Beispiel sei die Betreuung von Vermögenskunden durch die Braunschweiger Privatbank genannt.“

Ein anderes Beispiel aus dem Firmenkundenbereich stellten die Fachbereiche für Landwirtschaft, Freiberufler und Bauträgergeschäfte dar. Auch begleite die Volksbank BraWo einzelne Großprojekte im Baubereich oder der Baulanderschließung gemeinsam mit ihren Kunden in Tochtergesellschaften. Im Versicherungsbereich stehe Firmenkunden mit der Konzerntochter Döhler Hosse Stelzer künftig ein erfolgreicher, unabhängiger Versicherungsmakler zur Seite. Hinzu komme das soziale Engagement der Volksbank BraWo Stiftung sowie des Kindernetzwerks United Kids Foundations, das künftig auch Stadt und Kreis Peine zugutekomme.

 

Bild 2: Die Fragen der Mitglieder wurden ausführlich beantwortet.

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