Im Lilienthalhaus wird Zukunft gestaltet

Grundsteinlegung für das neue Dienstleistungszentrum der Volksbank BraWo am Forschungsflughafen

Das Lilienthalhaus ist das aktuell bedeutendste Vorhaben am Forschungsflughafen Braunschweig. „Mit der Grundsteinlegung geben wir das Startsignal für ein neues Großprojekt, mit dem das Kompetenzzentrum für Mobilitätsfragen rund um den Forschungsflughafen weiter gestärkt wird“, sagte Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth vor einem hochkarätigen Kreis geladener Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Das hochmoderne Lilienthalhaus ist als zentrales Dienstleistungszentrum für Luft- und Raumfahrt sowie Mobilität konzipiert. Die Baukosten betragen rund 16 Millionen Euro. Realisiert wird das Bauvorhaben der Volksbank BraWo mit Unterstützung der Forschungsflughafen Braunschweig GmbH.

Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa unterstrich am Rande der Grundsteinlegung die besondere Bedeutung der ab Frühjahr 2017 zur Verfügung stehenden Büroflächen. „Der Forschungsflughafen ist unser wichtigstes Cluster. Im Lilienthalhaus gibt es erstmals am Flughafen in größerem Maße moderne Büroflächen, sowohl für Projekte, die gemeinsam zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stattfinden, aber auch für Existenzgründer oder für Unternehmen, die sich mit entsprechenden Mietflächen am Standort erweitern wollen“, lobte er die Konzeption.

Der massive Bedarf an Büroflächen sei von vielen Kunden an die Bank herangetragen worden, erklärte Jürgen Brinkmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank BraWo. In enger Abstimmung mit der Stadt sei es möglich gewesen, das Problem der fehlenden Kapazitäten mit dem Lilienthalhaus zu lösen. „Der Ruf des Flughafens als bedeutender Forschungsstandort ist international anerkannt. Dieses Renommee wirkt sich positiv auf die gesamte Region aus, es setzt Impulse für Wissenschaft und Wirtschaft gleichermaßen. Die Volksbank BraWo sieht es als ihre Pflicht an, ihren Beitrag für die regionale Entwicklung zu leisten“, begründete Brinkmann das Engagement.

Das Lilienthalhaus ist eine Investition für die Zukunft

Für ihn ist der Forschungsflughafen ein herausragendes Beispiel, wie die Region zusammen mehr erreichen könne und wie gemeinsam Dinge vorangetrieben werden könnten. Er erklärte, dass die Volksbank BraWo in dem Lilienthalhaus mehr sieht als nur eine Projektentwicklung. Der Vorstandsvorsitzende versicherte, das Gebäude dauerhaft und mit großer Überzeugung im Bestand der Volksbank BraWo zu halten. Das Lilienthalhaus werde ein Ort, „an dem Zukunft gestaltet wird“. Bei einer Bruttogeschossfläche von etwa 7.440 Quadratmetern werden hochwertige Büroflächen von 5.000 Quadratmetern geschaffen. Es lassen sich flexibel teilbare Mieteinheiten für unterschiedliche Bürokonzepte realisieren.

Reinhard Manlik, Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft Braunschweig-Wolfsburg, wertet das Lilienthalhaus als Symbol einer imposanten Entwicklung. „Es macht sichtbar, was hier an Innovation möglich ist. Es macht auch weiterhin sichtbar, welcher wirtschaftliche Nutzen dahinter steht, denn immerhin sind hier am Forschungsflughafen mehr als 2.700 gut bezahlte Wissenschaftler beschäftigt – mit steigender Tendenz. Das Lilienthalhaus macht weitere Ansiedlungen möglich. Das ist insbesondere auch für die Kommune wichtig. Denn die Anzahl an Arbeitsplätzen bringt enorme Steuereinnahmen, die der Kommune zugutekommen“, verdeutlichte er.

Weitere Gebäude auf dem Flughafengelände sind geplant

Oberbürgermeister Ulrich Markurth setzte in seiner Ansprache auf den weiteren Aufschwung am Forschungsflughafen. Das Mobility-Cluster wachse rasant und habe sich zu einem europäischen Hotspot der Forschung entwickelt, meinte er. Das Potenzial sei noch lange nicht erschöpft. „Der Masterplan sieht vor, weitere Gebäude in unmittelbarer Nähe zu errichten, die über einen Boulevard mit dem Flughafengebäude verbunden werden können. Das ist im Augenblick noch Zukunftsmusik, aber wir haben gesehen, dass aus Zukunftsmusik ganz schnell eine wunderbare Sonate werden kann“, bestätigte Markurth weitere intensive Bemühungen.

Keine Zukunftsmusik ist der Bau eines Parkhauses südlich der Hermann-Blenk-Straße. „Wir werden schon sehr zeitnah mit der Realisierung beginnen und die Infrastruktur für den Verkehrsflughafen Braunschweig-Wolfsburg, aber auch für das ganze Cluster hier am Forschungsflughafen deutlich verbessern“, kündigte Markurth abschließend an.

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