"Meisterwert Perspektive": Fondsentwicklung Februar 2018

Der Februar 2018 war geprägt durch den allgemeinen Rückgang der Märkte – dieser Tendenz konnte sich der nahezu ausschließlich auf Aktien basierende "Meisterwert Perspektive" natürlich nicht komplett entziehen. Der Betafaktor der Titelauswahl hat sich jedoch definitiv als sehr hilfreich erwiesen, die Abwärtsbewegung nicht in vollem Umfang mitzumachen. Vor diesem Hintergrund sehen wir der weiteren Entwicklung generell optimistisch entgegen.

Fondsentwicklung Meisterwert Perspektive

Die aktuelle Marktsituation

Da unsere Fondsstrategie langfristig angelegt ist, beeinflussen kurzfristige signifikante Trends oder einzelne Ereignisse die Wertentwicklung des Meisterwert Perspektive auf lange Sicht nur sehr bedingt. Ideen wie die von US-Präsedent Donald Trump zur Erhebung von Strafzöllen münden in ihrer Wirkung auf die Aktienmärke für langfristig orientierte Anleger möglicherweise eher in sehr gute Zukaufchancen, als in Signale, strategische Veränderungen vornehmen zu müssen.

Die Benennung von eindeutigen Gründen für die aktuellen Marktbewegungen ist einmal mehr schwierig. Bereitete zuletzt „lediglich“ das Szenario steigender Zinsen allgemein Sorgen, kommen mit der Parlamentswahl in Italien, den Plänen der US Regierung für Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte und dem Dauerthema der schwierigen Regierungsbildung in Deutschland sicherlich einige Themen hinzu. Langfristig betrachtet sind solche Ereignisse jedoch grundsätzlich eher in das übliche „Tagesgeschäft“ der Märkte einzusortieren.

Der Blick in die Fondswerkstatt

Über das gesamte Fondsvermögen des Meisterwert Perspektive betrachtet, ist Europa weiterhin am stärksten vertreten – über 50% der Aktienwerte im Portfolio sind europäisch. Hierbei dominieren deutsche und französische Titel die Allokation in Europa, während Schweden und Italien nur einen kleineren Titel zum Meisterwert beisteuern.

Rund 1/3 der Titelauswahl stammt aktuell aus den USA, während Japan nun auch wieder mit zwei Werten im Portfolio vertreten ist. Basis-Konsumgüter (mit Titeln wie Unilever, Ahold und Kraft Heinz) sowie zyklische Konsumgüter (wie Accor, Starbucks und Carnival) stellen zur Zeit neben Energiewerten (u. a. Total und ENI) die am stärksten repräsentierten Branchen dar. Tendenziell stabile Branchen mit guten Dividendenzahlern bilden so das Rückgrat unseres Meisterwert Perspektive für die nächste Zeit und rüsten ihn so optimal gegen potentielle Marktschwankungen. Von Total, Black&Decker, Motorola Solutions, Home Depot, American International Group und Kraft Heinz erwarten wir im März Dividendenzahlungen.

Mit einer durchschnittlichen, zu erwartenden Dividendenrendite über alle Titel von ungefähr 3,6% und einem Portfoliobeta von ca. 0,75 sehen wir uns auch für vielleicht etwas rauere Zeiten gut positioniert. Grundsätzlich behalten wir unsere konstruktiv-positive Meinung zu Aktien bei – das Thema Zinssorgen wurde unseres Erachtens etwas überstrapaziert. Eine dynamische Gewinnentwicklung der Unternehmen sollte, insbesondere im Hinblick auf die anstehende Hauptversammlungssaison, in Kürze wieder stärker in den Fokus rücken.

Die Attraktivität von US-Aktien ist durch den letzten Rückgang der Kurse deutlich gestiegen, manche Titel erscheinen nun auf ermäßigtem Niveau wieder sehr interessant. Diese Entwicklung wird vielfach noch durch die US-Steuerreform unterstützt, etliche Gewinnschätzungen können vor diesem Hintergrund deutlich nach oben korrigiert werden.

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