Bildungssparen: Per Fonds für die Ausbildung der Kinder vorsorgen

Wer Kinder im Studium hat, der kann ein Lied von den entstehenden Kosten singen. Selbstverständlich wollen Eltern ihrem Nachwuchs die besten Startchancen ins Berufsleben bieten. Doch Semesterbeiträge, Miete, Verpflegung und Kleidung summieren sich zu einem erheblichen Betrag. Rund 30.000 Euro müssen Eltern durchschnittlich für ein Studium ihres Kindes aufwenden. Das hat eine Untersuchung des Ifo Instituts in München ergeben. Da macht Vorsorge durch Bildungssparen Sinn.

Bildungssparen Glückliche Familie Volksbank BraWoBildungssparen erleichtert es Eltern, die Ausbildung ihres Nachwuchses zu finanzieren.

Früh die Weichen für die Finanzierung des Studiums der Kinder stellen

Viele junge Familien sind sich bei der Geburt eines Kindes der in weiter Ferne liegenden Kosten für die Ausbildung gar nicht bewusst. Dabei lassen sich schon da entscheidende Weichen für eine gute Ausbildung des Kindes stellen. Denn mit Bildungssparen kann die für das spätere Studium benötigte Summe über den Zeitraum bis zum Abitur angespart werden. Eine Berechnung geht in einem Fallbeispiel von einer monatlichen Anlage von 100 Euro und einer vierprozentigen Verzinsung über 18 Jahre aus. Am Ende kommen dabei 31.000 Euro heraus, die zur vollständigen Finanzierung des Studiums reichen.

„Die Annahme ist durchaus realistisch, weil Fondssparpläne deutlich bessere Renditechancen bieten als festverzinsliche Anlagen, bei denen gegenwärtig eine derartige Verzinsung unmöglich wäre“, erläutert Michael Pannwitz, Leiter Individualkunden bei der Volksbank BraWo. Bereits mit 25 Euro monatlich ist Fondssparen bei der Volksbank BraWo möglich. Ein weiterer Vorteil der Fondssparpläne ist ihre Flexibilität. Raten können jederzeit ausgesetzt oder Fondsanteile verkauft werden.

Lebensstandard halten trotz Ausgaben fürs Studium

„Es wird für die Altersvorsorge gespart, für größere Anschaffungen oder auch die klassische Geldanlage, aber die Ausbildung der Kinder gehört nicht zu den vorrangigen Sparmotiven. Sparen für die Bildung der Kinder sollte erheblich stärker in den Fokus der Familien rücken. Denn perspektivisch hilft dies den Eltern, ihren Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen und gleichzeitig ihren gewohnten Lebensstandard zu halten“, meint Michael Pannwitz.

Übrigens: Auch wenn ein Studium mehr als 30.000 Euro kostet, ein höherer Abschluss zahlt sich langfristig aus. Über das gesamte Arbeitsleben betrachtet beträgt das Einkommen von Personen mit Berufsausbildung im Durchschnitt gut 140.000 Euro mehr als das Lebenseinkommen von Personen ohne beruflichen Abschluss. Wer nach der Lehre einen Meister macht, bekommt wiederum 130.000 Euro mehr als der Absolvent einer Berufsausbildung. Für FH-Absolventen beträgt die Differenz hier 267.000 Euro, für Uni-Absolventen im Schnitt sogar 387.000 Euro. Hierbei fallen die Unterschiede zwischen Männern und Frauen allerdings recht groß aus. So verdient ein Mann mit Uni-Abschluss gegenüber einem, der eine Lehre gemacht hat, 487.000 Euro mehr, bei Frauen sind es "nur" 280.000 Euro zusätzlich.

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