Bambinilauf beim Wolfsburg Marathon

Wenn der Wolfsburg Marathon am 4. September zum 11. Mal stattfindet, werden wieder mehr als 4.000 Laufbegeisterte die unterschiedlichen Distanzen angehen. Von einem Kilometer bis zum Vollmarathon über 42,195 Kilometer ist alles dabei. Zu den wichtigen Unterstützern der Veranstaltung gehört seit Jahren die Volksbank BraWo. Claudia Kayser, bei der Volksbank Leiterin der Direktion Wolfsburg, erklärt im gemeinsamen Interview mit Stephan Ehlers, Geschäftsführer des VfL Wolfsburg e.V., warum ihr der Bambinilauf für die Wolfsburger Grundschulen so am Herzen liegt.

Bild: Stephan Ehlers und Claudia Kayser rufen Grundschüler und Grundschulen der Region auf, beim großen Bambinilauf zu starten

Frau Kayser, auch in diesem Jahr unterstützt die Volksbank BraWo den Bambinilauf. Können Sie uns etwas zum Hintergrund dieses Engagements sagen?
Kayser: Für die Volksbank BraWo ist es ein bedeutsames Anliegen, die gesunde Entwicklung von Kindern zu fördern. Wir tun das seit mehr als zehn Jahren über die Volksbank BraWo Stiftung und unser Kindernetzwerk United Kids Foundations. Wir haben bislang bereits mehr als 30.000 Kinder mit unseren Projekten erreicht. Im Mittelpunkt stehen dabei gesunde Ernährung und Bewegung, die für die Entwicklung junger Menschen untrennbar zusammengehören. Deswegen ist es für uns seit Jahren wichtig, diese besondere Laufveranstaltung für Grundschüler zu unterstützen und zum Lauf – auch in Schulgemeinschaften – anzuregen.

Herr Ehlers, wer kann alles an dem Lauf teilnehmen? Wo kann man sich anmelden?
Ehlers: Der United Kids Foundations Bambinilauf steht grundsätzlich allen Kindern in der ganzen Region offen. Speziell für die Wolfsburger Grundschulen und Grundschüler gibt es eine Schulwertung. Wir rechnen auch 2016 wieder mit hunderten von Kindern, die entweder direkt über ihre Grundschulen oder von ihren Eltern angemeldet werden. Anmeldemöglichkeiten gibt es zudem unter www.wob-marathon.de. Weiterhin werden wir bereits vor den Sommerferien Informationsmaterial an den Grundschulen verteilen. Auch im Rahmen des VfL-Kids-Day 2016 wird es Anmeldemöglichkeiten geben.

Frau Kayser, Sie hatten die Bedeutung von Sport für junge Menschen angesprochen. Wieso ist das so wichtig?
Kayser: Wir arbeiten mit renommierten Instituten zusammen, unter anderem mit der Cleven Stiftung. Die Erkenntnis von Pädagogen und Sportwissenschaftlern ist eindeutig: Wer sich ausreichend bewegt, begegnet Stress, baut Aggressionen ab und erhöht auch seine geistige Leistungsfähigkeit. Man kann gar nicht früh genug mit Sport anfangen. In der Grundschule kann eine Basis geschaffen werden. Deswegen sind wir auch dort besonders stark engagiert, unter anderem mit den roten Spieltonnen des Projekts „fit4future“, mit denen über 120 Grundschulen der Region ihre Pausen sportlich und abwechslungsreich gestalten. Und nicht zuletzt bringt Sport Menschen zusammen – über Nationalitäten, Ethnien und Kulturkreise hinweg. Sport ist ein optimales Werkzeug für erfolgreiche Integrationsarbeit.

Herr Ehlers, die Streckenlänge für den Bambinilauf beträgt 1.000 Meter. Warum genau diese Distanz?
Ehlers: Die Strecke von einem Kilometer hat mehrere Vorteile: Da wäre zum einen die Tatsache, dass wir die kleinen Läufer über diese kompakte Distanz auf eine echte Innenstadtrunde schicken können – quasi immer in der Sichtweite der Eltern und Betreuer. Ein Kilometer ist aber auch – wir reden hier von Kindern im Alter von fünf bis zwölf Jahren – schon eine Herausforderung. Der Bambinilauf ist im Grunde ein echter Wettkampf, bei dem die Grundschüler teils herausragende Leistungen abliefern, gleichzeitig aber ihre Kräfte einteilen müssen. 1.000 Meter auf der Jagd nach der eigenen Bestzeit gemeistert zu haben, heißt: Ich habe etwas geleistet. Das ist eine tolle Motivation für künftige, längere Läufe.

Frau Kayser, die besten teilnehmenden Schulen laufen dank der Unterstützung der Volksbank BraWo auch um schöne Preise. Hier gewinnt nicht die schnellste Schule, sondern diejenige, die im Verhältnis zur Größe die meisten Läufer stellt. Was gibt es für die Sieger?
Kayser: Wir bessern die Klassenkassen der teilnehmerstärksten Schulen um Beträge von insgesamt mehreren hundert Euro auf. Das lohnt sich schon, weil man sich einen ordentlichen Zuschuss für neue Sportgeräte oder das jährliche Sportfest sichern kann. Darüber hinaus haben wir in diesem Jahr aber gemeinsam mit dem VfL Wolfsburg e.V. noch einen besonderen Preis vorbereitet: Der „schnellste Wolf“ Sven Knipphals steht nicht nur am Veranstaltungstag zur Unterstützung bereit, sondern wird die siegreiche Schule besuchen. Was wir mit ihm vorhaben, wird natürlich vorher nicht verraten!

>> Weitere Informationen zum Wolfsburg-Marathon

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